Mehr als Kunst und Kultur: Im ROM wird gefeiert!

Was gibt es Besseres, als an einem Freitagabend mit Kunst, Musik und einem Cocktail in der Hand zu feiern? Eben, nicht viel….vielleicht noch ein paar Snacks dazu? Wenn das Royal Ontario Museum in Feierlaune kommt, wackeln die Wände des coolen Kristall-Anbaus. Den ganzen April über stimmen die Spring Fridays auf den Frühling (und das Wochenende) ein, ab Mai geht es dann mit der Friday-Night-Live-Serie weiter….und noch mehr Live-Musik und Tanzen unterm riesigen Dino-Skelett. Ach ja, klasse Ausstellungen stehen auch an!

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Hallo Frühling

Das Thema Tanz in den Mai hat sich das ROM besonders zu Herzen genommen…immerhin lässt der Frühling in Toronto bisweilen etwas länger auf sich warten – also wird ausgelassen ins Wochenende gerockt. Bis zum 27. April können Besucher während der Spring Fridays für ermäßigten Eintritt von 17:30 bis 20:30 Uhr durch die Galerien streifen und dann in Richtung c5 Lounge gehen. Dort gibt es Cocktails, Snacks und Live-Musik, das ganze bei einem spektakulären Blick auf die Skyline von Toronto. Die nächsten Performances der Spring Fridays:

13. April, The Recipee Band: Energetische und tiefgehende Performances und ein einprägsamer Sound – die Songs der Recipee Band gründen in Rock, R & B, Pop, Gospel und Underground-Neo-Soul. Die Band um Jason Larmond spielt seit zwei Jahrzehnten zusammen.

20. April, Jordan Alexander: Die Musikszene von Toronto gewinnt an Dynamik, Jordan Alexander ist eine der antreibenden Kräfte. Jordans eingängige Popsongs haben Tiefe und Aufrichtigkeit, ihre Texte sind ein visuelles Storyboard ihrer Lebenserfahrungen. Heraus kommt herrlich ehrliche, ungewöhnliche Musik, getragen von einer ungewöhnlichen Stimme.

27. April: Lo Lo: Lo Lo’s mitreißende Präsenz wirkt mühelos und zieht das Publikum schnell in ihren Bann. Die in Toronto geborene und aufgewachsene Künstlerin lässt sich von der Stadt inspirieren – aber auch von persönlichem Liebeskummer oder Glücks-Momenten ihres Lebens.

2. Juni Iris van Herpen: Transforming Fashion

Nachdem die erfolgreiche Dior-Ausstellung gerade ihre Pforten geschlossen hat, steht ab dem 2. Juni (bis 18. Oktober) schon die nächste beeindruckende Schau an, die Mode, Design, Kunst und Technologie verbindet: Iris van Herpen: Transforming Fashion. Die Ausstellung zeigt originelle Designs der niederländischen Designerin und Modeschöpferin und zeigt ihre Kollektionen aus den Jahren 2008-2015, die die Grenzen traditioneller Mode und Handwerkskunst überschreiten. Mit Entwürfen, die internationale Anerkennung gefunden haben, stehen die mutigen Kreationen von van Herpen an der Spitze des Experimentierens. Gemeinsam mit führenden Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern kreiert van Herpen mit ausgefallenden Materialien und innovativen Technologien wie dem 3D-Druck außergewöhnliche neue Formen und Haute Couture.

16. Juni Spiders: Fear & Fascination

Sie können feine Netze spinnen, tanzen und schwimmen. Spinnen sind erstaunliche Tiere, die sogar verlorene Körperteils wieder zurück wachsen können! Spiders: Fear & Fascination bringt über 200 lebende und konservierte Exemplare in ROM, dazu gibt es Interaktives und ein Live-Gift-Melk-Labor.

Beeindruckende Kunst unter „The Crystal“

Und auch die ständige Ausstellung des Royal Ontario Museum lohnt sich, ganz egal, ob man den Museumstag mit einem Cocktail oder Live-Musik abschließt. Das Museum, das im April 1912 gegründet und am 19. März 1914 eröffnet wurde, ist bereits von Außen ein Kunstwerk: Im Rahmen des Projekts „The Crystal“ (das Kristall) wurde das Museum 2006/ 2007 nach dem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind umgebaut und erweitert. Im Zuge dieses Umbaus wurden das Planetarium und die 1975 fertiggestellten Gebäudeteile abgerissen und durch eine riesige Kristallform, die seitlich aus dem Gebäude hervortritt, ersetzt. Im ROM finden sich bemerkenswerte Sammlungen von Dinosauriern, aber auch über die Geschichte und Kultur Ägyptens, Südamerikas, des Nahen Ostens, Afrikas und Ostasiens und Europas. Ein Schwerpunkt ist zudem Geschichte, Kultur und Artenvielfalt Kanadas. Insgesamt besitzt das Museum über sechs Millionen einzelne Exponate und ist damit eines der größten Museen Nordamerikas. Royal Ontario Museum; 100 Queen’s Park